CETA stoppen

Greenpeace Erlangen sendet Bildbotschaft an die EU

Themengebiet:
Umwelt & Wirtschaft
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Erlangen, 21.01.2017 – Die Aktivisten von Greenpeace Erlangen nahmen heute auf dem Schloßplatz in Erlangen Menschenbilder auf, um die Greenpeace-Forderung an die EU-Parlamentarier zu bekräftigen: Keine Unterzeichnung von CETA!. Die Aktion fand im Rahmen des für den 21.1. ausgerufenen Europäischen CETAAktionstages statt. Denn am 14. Februar sollen die EU-Abgeordneten in Strasbourg über CETA abstimmen.
 
Schon das umstrittene Transatlantische Handelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU rief Protestwellen hervor. Das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada, CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) hingegen, wurde 2009 bis 2014 ohne Beteiligung gewählter Parlamente und fast unbemerkt an der Öffentlichkeit vorbei verhandelt. Doch seither wächst der zivile Widerstand gegen CETA - nicht nur in Europa, sondern auch in Kanada.


"Ähnlich wie TTIP soll CETA vor allem den internationalen Konzernen nutzen. Umwelt und Verbraucherschutz sowie Arbeitnehmerinteressen bleiben auf der Strecke. Und um kritische Stimmen zu beruhigen, wurde zuletzt noch eine Nachbesserung am Vertragstext vorgetäuscht", sagt Manuel Steigmann von Greenpeace Erlangen. "Doch kann eine wehrhafte Zivilgesellschaft dieses hinterlistige Vorhaben noch zu Fall bringen."

 
Unter greenpeace.de/ceta-check können Bürger Ihre EU-Abgeordneten (MEP) nach deren Einstellung zu CETA befragen. Das haben bereits über 100.000 Bürgerinnen und Bürger getan. 130 MEPs haben sich bisher gegen CETA ausgesprochen. Doch mehrheitlich haben sich die EU-Abgeordneten noch nicht auf ihre Position festgelegt.
 
 
Weitere Informationen: greenpeace.de - Stichwort CETA

 




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