Putzlappen bedeckt Erlangen

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Die Arktis ist durch den Klimawandel und die Ölindustrie bedroht. Shell sucht in diesem Jahr erneut vor Alaska nach Öl. Sollte dort die Förderung beginnen, schätzt eine US-Behörde die Wahrscheinlichkeit für einen Ölunfall auf 75 Prozent. Ein Notfallplan von Shell ist völlig unzureichend, um im Falle eines Ölaustritts die Arktis zu schützen.

Deshalb sind über fünfzehntausend Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Wochen einem Aufruf von Greenpeace gefolgt. Sie haben individuell Putzlappen für die Arktis bemalt und damit einen Stopp der Ölbohrungen in der Arktis gefordert. Auch Prominente wie Udo Lindenberg oder Otto Waalkes haben sich an der Protestaktion beteiligt.

Aus den eingesendeten Lappen haben Greenpeace-Aktivisten inzwischen den größten Putzlappen der Welt zusammen genäht. Auf dem Rathausplatz konnte der über tausend Quadratmeter große Lappen nun bestaunt werden - zumindest der Teil davon, der gerade noch so auf den Platz passt! Natürlich sind auch wieder einige neue Putzlappen-Beiträge dazu gekommen.  Bevor der weltgrößte Putzlappen an Shell übergeben wird, werden ihn Greenpeace-Aktivisten in weiteren deutschen Städten zeigen.

Ergänzung: (09.10.2015)

Mittlerweile ist auch das Video vom Putzlappenbesuch fertig gestellt! Auch wenn Shell kurz nach unserer Aktion das vorläufige Ende seiner Ölbohrungen in der Arktis bekanntgegeben hat, wollen wir euch das nicht vorenthalten.

Weiterführende Links

Infos zur Putzlappenaktion
Bilder vom Nähen und den Promis

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