Kohle- oder Klimakanzlerin?

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An der Kaiserburg haben am Samstag 14 Greenpeace-Aktivisten der Gruppen Nürnberg und Erlangen gemeinsam gegen die Klimapolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) protestiert. Die Aktivisten kritisieren die Wandlung Merkels von der erklärten Klimaschützerin zur Helferin des schmutzigen Kohlestroms. Sie klärten außerdem Passanten über die Ergebnisse der neu veröffentlichten Greenpeace-Studie "Silent Killers" auf, die bestätigt, dass die Kohleverstromung extrem gesundheitsschädlich ist.

Greenpeace fordert einen deutschen Kohleausstieg bis zum Jahr 2040 und angemessene Preise für CO2-Zertifikate. "Merkel beschädigt das Vertrauen in die Energiewende, wenn sie tatenlos zuläßt, dass wieder mehr schmutzige Braun- und Steinkohle verfeuert werden", sagt Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl. "So riskiert sie ihre eigenen Klimaschutzziele."

(Text: Jennifer Schetter, Greenpeace Nürnberg)

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