Das war das 1. Repair-Cafe

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Zum erstmaligen Repaircafé von Greenpeace Erlangen fanden sich 10 Besucher ein. Bevor unter Anleitung geschulter Ehrenamtlicher die mitgebrachten Smartphones und Tablets mit dem bereitliegenden Spezialwerkzeug geöffnet wurden, galt es, im Internet das jeweils passende Anleitungsvideo zu finden. Zwar konnten nicht sofort alle Reparaturen zuende geführt werden, insbesondere wo zunächst Ersatzteile wie ein neuer Akku oder eine neue Display-Einheit benötigt wurden. Doch schon mit dem Einstieg und praktischen Know-how war den Gästen geholfen. Damit rückte das Ziel, möglichst vielen Smartphones ein zweites Leben zu verschaffen um Elektroschrott zu vermeiden und wertvolle Rohstoffe zu sparen, in erreichbare Nähe. 

Denn die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Handys beträgt hierzulande im Schnitt nur zwei bis drei Jahre. Mittlerweile schlummern 100 Millionen ausgemusterte Mobiltelefone in den Schubladen der deutschen Verbraucher. Nur wenige werden bisher nach ihrer kurzen Nutzungsdauer recycelt oder repariert. Gleichzeitig produziert Deutschland europaweit am meisten Elektroschrott: Pro Kopf und Jahr 21,7 Kilogramm (EU-Durchschnitt: 18,7 Kilogramm) und liegt damit nur knapp hinter den USA (22,1 Kilogramm). Elektroschrott enthält PVC, bromierte Flammschutzmittel und andere Substanzen, deren Freisetzung etwa auf illegalen Deponien in Afrika oder China die Gesundheit der Arbeiter und Anwohner gefährdet, sowie Böden und Grundwasser verseucht.

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