Bienenfreundliches Gärtnern

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Gärtnern ohne Gift - das ist möglich! Vor allem die Bienen freuen sich, wenn in unseren Gärten Glyphosat und Co nicht mehr zum Einsatz kommen. Beim Erlanger Nachhaltigkeitstag 2015 war dies das Thema am Stand von Greenpeace Erlangen.

Bienen sind nicht nur für die biologische Vielfalt und ein funktionierendes Ökosystem essentiell, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zu abwechslungsreicher und ausgewogener Ernährung. In etwa jeder dritte Bissen, den wir zu uns nehmen ist von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Doch durch industrielle Landwirtschaft werden ihre natürlichen und naturnahen Lebensräume vernichtet.

Auch Pestizide von Hobbygärtnern machen den Bienen zu schaffen. Oft kommen im Hausgarten pro Quadratmeter sogar mehr chemische Dünge- und Spritzmittel zum Einsatz als in der kommerziellen Landwirtschaft. Zum Glück wollen Verbraucher kaum noch giftige Mittel im eigenen Garten einsetzen. Auch Baumärkte haben etwa Glyphosat aus dem Sortiment genommen - wenn auch nicht alle.

Machen sie mit:
  • Setzen Sie den Monokulturen was entgegen. Wildblumen passen auch in Balkonkästen. Entsprechendes Blumensaatgut finden Sie im Fachhandel.
  • Verwenden Sie keine chemischen Spritzmittel in Haus und Garten. Setzen Sie statt dessen auf biologische Methoden im Pflanzenschutz. Mehr dazu finden Sie unter swr.de und auf aid.de
  • Kaufen Sie Bio-Lebensmittel. Der Bio-Anbau schützt die Artenvielfalt und verzichtet zudem auf chemische Pestizide.
  • Wie man aus seinem Garten ein Paradies für die Biene macht, ein Bienenhotel baut, wie man selbst Imker werden kann und mehr finden Sie unten im Ratgeber "Rettet die Bienen".

 

Publikationen

Weiterführende Links

Ausmisten im Giftschrank - was machen die Baumärkte?
Bienensterben - was wäre wenn?

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